Das Waldhaus Lambertskreuz wurde1907 von der Ortsgruppe Lambrecht erbaut. Noch heute zieht das schön gelegene Rasthaus jährlich rund 30.000 Besucher an.  | © Pfälzerwald-Verein

Kooperation für die Natur

Der Pfälzerwald-Verein hat eine lange Tradition. Er kümmert sich ums Wandernetz in der Region und bewirtschaftet Hütten. Dieses Engagement für die Natur unterstützen die Pfalzwerke jetzt in einer langfristig angelegten Kooperation.

Der Frühling

ist da, jetzt werden die Wanderschuhe geschnürt, Mountainbikes in Startposition gebracht, und es geht raus in die Natur. Zur Orientierung hilft je nach Funknetz nicht immer eine App, aber der Pfälzerwald-Verein (PWV). Die Mitglieder kümmern sich seit über 100 Jahren um die Markierung von 12.000 Kilometer Wanderwegen in der Pfalz und Saarpfalz-Kreis, sodass sich jeder problemlos zurechtfinden kann. 

Doch was ist eine Wanderung ohne Rast? Der „Einkehrschwung“ ist nicht nur unter Skifahrern am beliebtesten. Deshalb sorgte der Pfälzerwald-Verein schon früh für Hütten. Heute unterhält er mehr als 100, von einfachen Schutzhütten bis zu teilweise ganzjährig bewirtschafteten Wanderhütten, wo man bei einem Vesper wieder auftanken kann. Diese Aufgaben sind nur dank vieler ehrenamtlicher Helfer und Sponsoren zu bewältigen. Eine der Wanderhütten des Pfälzerwald-Vereins ist das Waldhaus Lambertskreuz, sie ist Wanderern und Wanderinnen ein Begriff. Es ist dessen ältestes und größtes Rasthaus, das 1907 von der Ortsgruppe Lambrecht erbaut wurde. An über 300 Tagen im Jahr werden Wanderer, Biker oder Reiter mit Hausmannskost versorgt. Mehr als 30.000 Besucher stärken sich hier jedes Jahr.

»Dieses riesige Waldgebiet direkt vor der Haustür ist ein Schatz. Als Pfalzwerke möchten wir unseren Beitrag für die verantwortungsbewusste Nutzung dieses Naherholungsgebietes leisten.«
Marc Mundschau, Vorstandsmitglied der Pfalzwerke Aktiengeselleschaft
Ob draußen oder drinnen – im Waldhaus findet sich immer ein Plätzchen, rund 400 gibt es insgesamt. | © Pfälzerwald-Verein
Ob draußen oder drinnen – im Waldhaus findet sich immer ein Plätzchen, rund 400 gibt es insgesamt.
© Pfälzerwald-Verein

Jetzt haben zwei Große der Region eine Kooperation geschlossen: die Pfalzwerke, als der größte Energieversorger, und der mitgliederstarke Pfälzerwald-Verein. Das sei naheliegend, erklärte Valentin Heyl, Geschäftsführer des PWV, „uns beiden liegt die Region am Herzen, und wir beide sind seit über 100 Jahren hier verwurzelt“. Ein Weg, das immaterielle Erbe der pfälzischen Heimat zu schützen, sei der Naturschutz.

Marc Mundschau, Vorstandsmitglied der Pfalzwerke, ist selbst gerne mit der Familie im Pfälzerwald unterwegs: „Dieses riesige Waldgebiet direkt vor der Haustür ist ein Schatz. Als Pfalzwerke möchten wir unseren Beitrag für die verantwortungsbewusste Nutzung dieses Naherholungsgebietes leisten.“ Dabei spielt ein Akteur wie der Pfälzerwald-Verein eine wichtige Rolle, ist den Pfalzwerken bewusst. Um dessen Arbeit zu unterstützen, wurde nun eine für beide Seiten sinnvolle strategische Sponsoringkooperation geschlossen, die langfristig angelegt ist.

Weitere Infos zum Pfälzerwald-Verein unter: pwv.de 

© Tanja Beyerle
© Tanja Beyerle

Rundwanderung mit Rast am Lambertskreuz

Wanderroute zum Download!

Los geht’s am Bahnhof Lambrecht in Richtung Hermann-Schneid-Brücke über die Bahngleise. Anschließend der Route Ziffer 4 folgen Richtung Westliche Luhrbachstraße, hoch zum Eichelberg bis zum Ritterstein Lellebebbel-Pädel (Nr. 305). Von dort ist es nicht mehr weit zum Waldhaus Lambertskreuz für eine entspannte Rast. Der Rückweg führt zunächst über Lellebebbel-Pädel (gelbes Kreuz). Dann folgt man der Markierung 4 zum „Schuck“. Von dort geht es weiter zum Teufelsfelsen, wo eine grandiose Aussicht wartet, bevor man zurück zum Bahnhof Lambrecht wandert.

Titelbild: Pfälzerwald-Verein