Für ihn war es naheliegend, dass die Sonne dazu einen Beitrag leistet. Bereits 2009 platzierte der Familienbetrieb eine Photovoltaikanlage mit 100 Kilowattpeak (kWp) auf seiner ersten Halle. Als der zweite Bauabschnitt folgte, investierte er in eine weitere PV-Anlage mit 84 kWp. Zu dem Zeitpunkt war der direkte Eigenverbrauch nicht möglich, weshalb beide den Strom ins Netz einspeisen. Mit dem Wachstum des Unternehmens entstand eine dritte Halle — für Friedrich keine Frage, dass auch diese Dachfläche für eine PV-Anlage genutzt wird. Doch dieses Mal mit einer deutlich höheren Leistung von 325 kWp und ausschließlich für den Eigenverbrauch.
„Wir wollen weniger abhängig von fossilen Energien werden, nachhaltiger wirtschaften und unseren Autarkiegrad erhöhen“, erklärt Friedrich. Deshalb sollte ein für die Zukunft ausbaufähiges Energiekonzept entwickelt werden, das die CO2-Emissionen reduziert und wirtschaftlich ist. Dafür holten sie die Pfalzwerke an Bord. Für dieses Projekt musste auch die Netzinfrastruktur ausgebaut werden. Das bedeutete: neue Stromleitungen und der Bau einer neuen Trafostation mit einer Leistung von 1.000 Kilovoltampere durch die Pfalzwerke Netz AG — keine alltägliche Anforderung. Seit dem Frühjahr übernimmt der Strom von diesem Dach rechnerisch rund 20 Prozent des Bedarfs. Friedrich ist gespannt, wie das Fazit nach einem Jahr ausfällt. Für die Umwelt hat es sich schon gelohnt: Ihr bleiben pro Jahr rund 153.276 Kilogramm CO2 erspart.