Die Dachfläche von Brigitte Frischs Reihenhaus reicht für eine PV-Anlage aus, die sich für ihren Haushalt lohnt.  | © Marc Wilhelm

Sichere Versorgung

Brigitte Frisch sieht rosigen Zeiten entgegen: Sie versorgt sich künftig teilweise selbst mit Strom und macht sich dabei unabhängiger von fossilen Brennstoffen — Energieverbrauch mit gutem Gewissen.

19 Solarmodule

schimmern vom Dach, die vor zwei Wochen von den Pfalzwerken montiert wurden. Es ist 9 Uhr am Morgen, Brigitte Frisch steht mit einem Becher Kaffee vor ihrem Haus und blinzelt voller Vorfreude in die Sonne. Heute wird es spannend – die Photovoltaikanlage (PV-Anlage) wird angeschlossen. Dann kann der Kaffee am Nachmittag schon mit selbst produziertem Solarstrom zubereitet werden. 

 

 

Gemeinsam gehen Brigitte Frisch und Carsten Erndt die heutigen Montageschritte durch.  | © Marc Wilhelm
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Projektleiter Carsten Erndt von den Pfalzwerken sorgt dafür, dass alles nach Plan läuft. Er ist schon im Keller mit dem Elektriker im Gespräch. Der neue Zählerschrank ist bereits montiert, ebenso der Wechselrichter. Nun folgen zwei Energiespeicher. „Die platzieren wir so, dass zu einem späteren Zeitpunkt noch aufgestockt werden kann“, erklärt Erndt. Die Vorteile einer PV-Anlage haben die studierte Bankfachfrau schnell überzeugt. Am wichtigsten ist ihr, dass sie künftig weniger von fossilen Energieträgern abhängig ist und damit von nicht prognostizierbaren Weltmarktpreisen für Öl und Gas. „Es ist eine Investition in meine Zukunft, die sich rechnet“, ist Frisch überzeugt.

»Mir gibt es Sicherheit, dass ich einen Teil meines Stroms auf meinem eigenen Dach produziere.«

Brigitte Frisch
Leistungsfähige Module auf der kleinen Dachfläche sorgen für eine hohe Stromausbeute.   | © Marc Wilhelm
Leistungsfähige Module auf der kleinen Dachfläche sorgen für eine hohe Stromausbeute.
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Lösung auch für schmale Dächer

Noch vor einem halben Jahr war sie sich nicht sicher, ob sich eine PV-Anlage auf dem Dach ihres schmalen Reihenhauses lohnt, das zudem von Dachfenstern durchbrochen ist. Pfalzwerke-Berater Michael Knaak konnte ihre Bedenken ausräumen: „Heutige Module sind hocheffizient.“ Es ist kein Problem, auf beiden Dachhälften eine Anlage mit einer Leistung von 8,645 Kilowattpeak (kWp) zu platzieren. Sie liefert rein rechnerisch rund 7.500 Kilowattstunden Strom im Jahr. Mehr als ihr Zwei-Personen-Haushalt mit einem jährlichen Verbrauch von rund 3.300 Kilowattstunden benötigt.

 

Der Projektleiter erläutert, was mit dem neu montierten Zählerschrank zu beachten ist. | © Marc Wilhelm
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Verbrauch mit gutem Gewissen

Nach einer eingehenden Beratung schnürte Knaak für sie ein komplettes Paket. Die PV-Anlage konnte an einem Tag montiert werden, nachdem die Netzzusage vorlag. „Die ist zeitlich oftmals ein Nadelöhr“, erklärt Erndt. „Je nach Netzbetreiber kann eine Zusage zwischen einem Tag und sechs Wochen dauern, darauf haben wir keinen Einfluss.“ Heute, zwei Wochen später, schließt der Elektriker, ein Vertragspartner der Pfalzwerke, die Anlage an. Brigitte Frisch ist schon darauf eingestellt, dass künftig Waschmaschine oder Geschirrspülmaschine idealerweise dann laufen, wenn die Sonne Strom liefert. Neben weiteren haushaltsüblichen Stromverbrauchern wie Kühlgeräten oder der Heizungspumpe nutzt die Familie an heißen Tagen ein Klimagerät. Denn wenn in den Sommerwochen das Thermometer knapp 40 Grad zeigt, sind die Räume unterm Dach ohne Kühlung kaum bewohnbar. „Mit Strom aus erneuerbarer Energie schalten wir künftig das Klimagerät mit gutem Gewissen ein“, sagt die Hausbesitzerin.

Brigitte Frisch kann per Smartphone kontrollieren, welchen Ertrag ihre Anlage gerade liefert.  | © Marc Wilhelm
Brigitte Frisch kann per Smartphone kontrollieren, welchen Ertrag ihre Anlage gerade liefert.
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Verbesserung der Autarkie

Einen Teil des selbst produzierten Stroms speist die Anlage in die beiden Speicher ein, die gemeinsam eine Kapazität von 6,5 Kilowattstunden haben. Aus diesem Vorrat können Geräte in der Nacht und in sonnenarmen Stunden versorgt werden. Die PV-Anlage liefert mehr als diesen Bedarf – aus gutem Grund. Denn im Herbst wird auch ihre neue Wärmepumpe darüber versorgt, die das Energiekonzept abrundet. In ihrem Reihenhaus sorgt bislang eine Gasheizung für warmes Wasser und beheizt die 130 Quadratmeter Wohnfläche. Ihr ist bewusst, dass der steigende CO2-Preis jährlich die Heizkosten verteuert. Auch davon macht sie sich nun unabhängig.  „Das Schönste ist, ich verbessere weiter meine Autarkie – und das auf Basis erneuerbarer Energien. Das gibt Sicherheit und ist ein gutes Gefühl“, betont Frisch. Sie denkt bereits weiter. Wenn sich ein Platz für eine Wallbox findet, kann sie sich gut vorstellen, statt mit Benzin künftig mit eigenem Strom unterwegs zu sein.

Das Pfalzwerke-Komplettpaket

Die Pfalzwerke sind Profis für Photovoltaikanlagen, Energiespeicher samt Wallboxen genauso wie für Wärmepumpen. Seit über zwanzig Jahren bauen sie diese Techniken in private Häuser, Gewerbeimmobilien oder kommunale Liegenschaften. Von der Beratung bis zur Inbetriebnahme begleiten die Pfalzwerke verlässlich jeden Schritt. So geht‘s:

1. Beratung

Ob PV-Anlage, Speicher, Wärmepumpe oder Wallbox – die Profis der Pfalzwerke analysieren die individuelle Situation und erstellen kostenfrei und unverbindlich ein Angebot.

2. Technik

Für jeden Bedarf bieten die Pfalzwerke die passenden Geräte von Markenherstellern zur Auswahl.

3. Fördermittel

Wenn aktuell Fördermittel zur Verfügung stehen, bereiten die Pfalzwerke die Anträge für die Kundinnen und Kunden vor.

4. Realisierung

Mit der Auftragsbestätigung startet die zuverlässige und fachgerechte Umsetzung durch Vertragshandwerker aus dem Umfeld.

Jetzt informieren:

 

Über den Pfalzwerke Solarrechner erhält jeder ein unverbind­liches, individuelles Angebot für eine Photovoltaikanlage: go.pfalzwerke.de/solarrechner

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Titelbild: Marc Wilhelm