Alles bereit für den ersten Sonnenstrom − das Ehepaar Patz ist begeistert. | © Marc Wilhelm

Lohnende Investition

Familie Patz ist schnell klar: Mit einer Photovoltaikanlage samt Speicher, Wärmepumpe und Wallbox machen sie sich unabhängiger von fossilen Brennstoffen und kommen der eigenen Selbstversorgung näher.

Mit dem Hauskauf

hat das Ehepaar Patz eine rund 19 Jahre alte Gasheizung übernommen. „Die hatte schon ihre Mucken“, erläutert der Ehemann. Wäre eine größere Reparatur nötig gewesen, hätte sie ersetzt werden müssen, war sich Patz sicher. „Deshalb entschlossen wir uns jetzt, die Fördermittel für eine Wärmepumpe zu nutzen und direkt von fossilen Energieträgern auf erneuerbare umzusteigen.“ Um auch die  Wärmepumpe effizient mit Energie aus der Natur zu versorgen, „überlegten wir, ob wir den dafür benötigten Strom selbst erzeugen könnten“, schmunzelt der studierte Diplom-Ingenieur für Elektrotechnik. Das drängte sich geradezu auf, denn nicht nur er, sondern auch seine Frau fährt ein Hybridauto. Damit stand das Paket fest: Es sollte eine Photovoltaik (PV)-Anlage mit Speicher, Wärmepumpe plus Wallbox werden. Dafür holte sich das Ehepaar diverse Angebote ein.

 

Sie hatten klare Entscheidungskriterien. „Uns war nicht das günstigste Angebot wichtig, sondern ein wirtschaftlich solides Unternehmen, das Erfahrung mit Wärmepumpe, Wallbox und Photovoltaik hat“, betont Patz. „Sollte es doch mal Probleme geben, wollen wir auch in zehn Jahren noch einen Ansprechpartner haben.“ Nach einer ersten Online-Anfrage kamen von den Pfalzwerken zwei Experten für Solar und Wärmepumpe vorbei. Sie schauten sich das Dach an, überprüften Maße und legten einen Platz für eine Wärmepumpe fest. Danach erhielt das Ehepaar ein individuelles Angebot für ihr Rundum-Paket.

 

 

© Marc Wilhelm

»Uns ist ein Unternehmen mit Erfahrung wichtig, das uns alles aus einer Hand liefert.«

Ehepaar Patz
Fertig – das letzte Modul ist gelegt.  | © Marc Wilhelm
Fertig – das letzte Modul ist gelegt.
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Auf das Dach passt eine PV-Anlage mit einer Leistung von 8,1 Kilowattpeak, kombiniert mit einem 12-Kilowattstunden (kWh)-Speicher. Der Haushalt benötigt pro Jahr rund 9.000 kWh Energie. Mit den notwendigen 18 Modulen lassen sich im Jahr circa 6.640 kWh Strom produzieren. Was nicht sofort gebraucht wird, geht direkt in den Speicher, beispielsweise für nächtliche Verbraucher wie Kühlgeräte oder Heizung. Mit dieser Kombination kann sich das Ehepaar somit zu 68 Prozent selbst mit erneuerbarer Energie versorgen – für Haushaltsstrom, E-Mobilität und Wärme. Damit spart es 1.980 Euro pro Jahr an reinen Stromkosten.

 

Anfang des Jahres rollten bei Familie Patz die Handwerker an. „Die Pfalzwerke kümmerten sich auch um Ausbau und Entsorgung der alten Gasheizung – das ist eine große Entlastung“, betont die Ehefrau. Parallel wurde das Fundament für das Außengerät der Wärmepumpe gesetzt. „Heutige Modelle sind mit 27,5 bis maximal 52,7 Dezibel sehr leise.  Je nach Sicherheitsvorschriften der Hersteller kann eine Wärmepumpe mit einem halben bis einen Meter zum Nachbarn montiert werden“, erklärt Simon Wiens, Wärmepumpenexperte der Pfalzwerke. Vier Tage später liefert die Wärmepumpe mit einer Leistung von rund 7 Kilowatt erste Wärme. „Im Durchschnitt genügt eine Vorlauftemperatur unter 40 Grad Celsius, lediglich wenn der 280 Liter Warmwasser-Speicher nachgeheizt wird, steigt sie auf 55 Grad – ein genügsames System“, beobachtete Patz.

© Marc Wilhelm
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Im nächsten Schritt folgte die PV-Anlage. Morgens um 9 Uhr steht Pfalzwerke-Kollege Peter Ermer bei Familie Patz vor der Tür. Der gelernte Schreinermeister hat über zwanzig Jahre Handwerkserfahrung und kennt jede mögliche Frage, die in den unterschiedlichen Häusern auftauchen könnte. Er hält die Fäden in der Hand. Nach einem kurzen Kontrollgang durchs Haus, gemeinsam mit den Hausbesitzern, gibt er den Startschuss. Denn mittlerweile sind die Handwerker angekommen, die die PV-Module mitbringen. Für den Transport entwickelten die Pfalzwerke ein eigenes Gestell. Am Vortag wird es bei den Pfalzwerken kundenindividuell bestückt und komplett in den Transporter der Handwerker geschoben. So sind die Module für die Fahrt gut gesichert.

In weniger als einer Stunde stellt das eingespielte Team das Gerüst. Während ein Kollege die Kabel für die PV-Anlage durch den nun nicht mehr genutzten Kaminschacht bis in den Keller zieht, wird auf dem Dach die Unterkonstruktion montiert, auf die die PV-Module fixiert werden. Gegen Mittag ist es so weit – die erste schwarz schimmernde Platte sitzt – am Abend bestaunt das Ehepaar das fertige Dach. „Mit diesem Gesamtpaket sind wir unserer Autarkie ein Stück näher gekommen – ein tolles Gefühl“, sind sich beide einig.

 
Für Hausbesitzer ohne Eigenkapital, die ebenfalls mit energieeffizienter Technik liebäugeln, bieten die Pfalzwerke gemeinsam mit der Vereinigten VR Bank Kur- und Rheinlandpfalz eG. ein attraktives Finanzierungspaket an.

Peter Ermer (links) prüft, ob für die PV-Anlage der notwendige Platz im Sicherungsschrank vorhanden ist. | © Marc Wilhelm
Peter Ermer (links) prüft, ob für die PV-Anlage der notwendige Platz im Sicherungsschrank vorhanden ist.
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Pfalzwerke-Komplettpaket inklusive Finanzierung

Die Pfalzwerke sind nicht nur für Beratung, Technik, Installation und Service der kompetente Partner, sondern auch für die Finanzierung. Denn sie kooperieren mit der Vereinigten VR Bank Kur- und Rheinlandpfalz eG. Gemeinsam haben sie ein Finanzierungspaket zu attraktiven Konditionen geschnürt, um Kundinnen und Kunden der Pfalzwerke einen unkomplizierten Einstieg ohne Anfangskapital zu ermöglichen. So geht's!

1. Beratung

Ob Wärmepumpe oder PV-Anlage, Speicher oder Wallbox – die Profis der Pfalzwerke analysieren die individuelle Situation und erstellen kostenfrei und unverbindlich ein Angebot.

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Mit der Auftragsbestätigung startet die zuverlässige und fachgerechte Umsetzung.

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Titelbild: Marc Wilhelm