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Winterfest

Im Haushalt entfallen bis zu zwei Drittel der Energiekosten auf Wärme. Hier gibt es Sparpotenzial. Ein kurzer Last-Minute-Check vor der Heizperiode hilft, Problemstellen zu erkennen. Die unterwegs-Tipps zeigen, wie sie sich jetzt einfach und wirkungsvoll lösen lassen.

Heizkörper

Thermostate: Damit einzelne Räume nicht unnötig geheizt werden, sorgen programmierbare Thermostate dafür, dass die Temperatur zur gewünschten Stunde hochgefahren oder beispielsweise während Abwesenheiten gesenkt wird.

Temperatur: Die Kunst besteht darin, die richtige Wohlfühltemperatur zu finden. Schon 1 Grad weniger spart in der Summe rund 6 Prozent der Heizkosten. Zur Orientierung: Stufe 1 des Thermostats steht für 12 Grad, Stufe 5 für 28 Grad.

Heizkörper: Über den Sommer kann sich Luft ansammeln. Deshalb zu Beginn der Heizperiode einzeln entlüften.

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Heizungsanlage

Wassertemperatur: Die Heizung sollte auf den tatsächlichen Wärmebedarf des Haushalts eingestellt werden. Häufig wird das Wasser heißer erwärmt als nötig.

Heizungspumpe: Alte Geräte haben einen hohen Energiebedarf. Eine moderne Hocheffizienzpumpe benötigt bis zu 80 Prozent weniger Strom als eine alte.

Rohre und Armaturen: In unbeheizten Räumen, wie im Keller, zahlt sich eine Dämmung schnell aus. Als Faustregel gilt: Die Dämmung sollte so dick sein wie das Rohr selbst. Passende Materialien gibt es im Baumarkt.

Hydraulischer Abgleich: Manche Heizkörper bleiben kalt oder erwärmen sich nur teilweise. Hier kann meist ein hydraulischer Abgleich helfen, der die Durchflussmenge präzise einstellt und alle Räume wieder gleichmäßig mit Wärme versorgt. Dadurch können bis zu 15 Prozent Energie gespart werden.

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Fenster

Zugluft: Wer Zugluft bemerkt, sollte vom Fachmann die Fensterflügel und Verriegelungen nachstellen lassen, sodass sie wieder gut schließen.

Dichtungen: Alle Fenster sind mit Profildichtungen versehen. Sind sie porös oder defekt, ist ein Austausch nötig.

Rollladenkästen: Über ungenügend oder ungedämmte Rollladenkästen dringt kalte Luft in die Räume. Diese lassen sich mit vorgefertigten Dämmelementen aus dem Baumarkt relativ einfach und sinnvoll nachträglich dämmen.

Luftaustausch: Wer für eine gute Dämmung sorgt, darf das regelmäßige Lüften nicht vernachlässigen. Denn die relative Luftfeuchtigkeit in den Räumen sollte dauerhaft nicht über 60 Prozent steigen, um Schimmelbildung vorzubeugen.

Weitere Energiespartipps für den Haushalt: pfalzwerke.de/energiespartipps

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