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Mutig Vorangehen

Die Pfalzwerke-Gruppe hat sich eine nachhaltige Wirtschaftsweise auf die Fahne geschrieben. Doch was heißt das genau?

Ohne Nachhaltigkeit

gibt es keine Zukunft – diese Erkenntnis hat sich in der Gesellschaft durchgesetzt. Dabei ist es naheliegend, zunächst an den Umgang mit Natur, Klima und Ressourcen zu denken. „Doch das ist zu kurz gegriffen“, erklärt Felix Froese, Nachhaltigkeitsmanager der Pfalzwerke-Gruppe. Soziale Aspekte wie die Work-Life-Balance der Mitarbeiter*innen oder die Zufriedenheit der Kund*innen gehören ebenso dazu. Was bedeutet eine nachhaltige Lebensweise konkret für ein Unternehmen wie die Pfalzwerke? Diese Frage hat sich die Gruppe gestellt und vor einem Jahr auf den Weg gemacht, eine konkrete Nachhaltigkeitsstrategie für die gesamte Gruppe zu entwickeln.

„Wir wollen mutig vorangehen und nicht nur unsere Pflichten erfüllen“, erklärt Froese. Man könne andererseits nicht voranpreschen, wenn der entsprechende politische, gesetzgeberische Rahmen nicht stehe. „Gleichzeitig müssen wir uns auch an Zielen und Zeitplänen unserer Geschäftspartner orientieren, sonst läuft unser Engagement ins Leere“, gibt Froese zu bedenken. „Dennoch müssen wir vorausdenken, welche Ziele und Vorgaben auf uns zukommen werden, wie wir uns darauf vorbereiten und wo wir schon heute vorausgehen können.

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Fokus Kund*innen

• Kund*innenzufriedenheit

Einbindung der Mitarbeiter*innen und Geschäftspartner

Schnell war klar, dass dafür nicht nur die eigene Sichtweise relevant ist. Welche Aspekte gehören für  Kunden, Geschäftspartner, Banken, Kommunen und die Mitarbeiter zu einer Pfalzwerke-Nachhaltigkeitsstrategie?

Als Nachhaltigkeitsmanager gestaltet Felix Froese diesen Prozess und koordiniert die partizipative Vorgehensweise. Der Energieversorger hat es sich damit nicht leicht gemacht. Doch es ist ihm wichtig, viele Akteure zu hören und miteinzubeziehen. Den Auftakt dieses Prozesses machten drei Roundtable für Banken, Kund*innen und Bürgermeister. Auch wählten 450 Mitarbeitende der Pfalzwerke, Pfalzwerke Netz AG, REPA, PFALZSOLAR und PFALZKOM ihre wichtigsten Nachhaltigkeitsthemen.

„Wir haben spannende Ergebnisse erhalten, da jeder einen etwas anderen Blick auf unser Geschäft, das Unternehmen und die gesellschaftliche Aufgabe Nachhaltigkeit hat“, erklärt Froese. „Erwartungsgemäß liegen klimapolitische Ziele für alle auf Platz eins. Interessanterweise haben nicht nur Zufriedenheit der Kund*innen unter den Nachhaltigkeitsthemen für unsere Geschäftspartner, Banken und Bürgermeister eine hohe Priorität, sondern auch Aus- und Weiterbildung für Mitarbeiter*innen.“

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Fokus Mitarbeiter*innen

• Aus- und Weiterbildung für Mitarbeiter*innen

• Zufriedenheit der Mitar-beiter*innen/attraktiver Arbeitgeber

Konkrete Nachhaltigkeitsziele für die Praxis definieren

Sieben Fokusthemen wurden auf diesem Weg definiert. Gruppenweite Arbeitsgruppen und intensive Dialoge mit Bürgermeistern, Banken und Geschäftspartnern diskutierten engagiert die Ergebnisse vor dem Hintergrund der Leitfragen: Wie schützen wir Leben und Wirtschaft für zukünftige Generationen? Welche kritischen Ressourcen wollen wir bewahren? Wie verändern wir uns, um das zu erreichen? Aus diesem Prozess sind 13 Nachhaltigkeitsziele entstanden. 

„Jetzt folgt der spannende Prozess, sie für die Praxis ganz konkret zu definieren bis hin zu Verantwortlichen und konkreten Terminen, wann wir diese Ziele erreichen wollen – und zwar für alle Unternehmen in der Pfalzwerke-Gruppe“

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Fokus Klima

• Ausbau erneuerbarer Energien

• Ressourcen- und Energieeffizienz

• Dekarbonisierung

• Energiewende

Fotos: i-Stock/Rowan Jordan; i-Stock/alvarez; adobeStock; Alexander Grüber

Kontakt

Felix Froese

Pfalzwerke Nachhaltigkeitdmanager

E-Mail: felix.froese@pfalzwerke.de